Porträt Christoph Burger
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Ich-Entwicklung

Die Art und Weise, wie Sie den Dingen Bedeutung verleihen, ermöglicht die Antwort auf die Fragen: Wer bin ich? Wie verstehe ich mich selbst? Wie sehe ich die anderen? Und was daraus folgt ist, wie Sie Ihr Leben insgesamt gestalten. Ob Sie es genießen oder auch einmal durchleiden. Was Ihre Aufmerksamkeit fesselt, woran Sie glauben, was Sie erreichen wollen, wie Sie Ihre Beziehungen gestalten und den Grad an Komplexität von Aufgaben, die Sie gut bewältigen können.

Diese spezielle Sicht der Dinge, Ihre ganz persönliche Perspektive, ist einmalig. Gleichzeitig gibt es eine Messung, mit der 95 Prozent der Menschen sich in 5 verschieden Welten wieder finden! Je nachdem, wie Sie der Welt Bedeutung verleihen.

Nach fünfzig Jahren Forschung zur Ich-Entwicklung steht ein wissenschaftlich fundiertes und praxiserprobtes Werkzeug für Ihre persönliche Weiterentwicklung bereit.

Menschen unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht: Intelligenz, Kreativität, Glaube, in welcher sozialen Schicht sie leben und welchen Lebensstatus sie haben. All diese Merkmale bestimmen offensichtlich die Persönlichkeit und das Leben. Die Ich-Entwicklung wirkt davon unabhängig, ist komplex und global. Alle Menschen entwickeln sich in den Stufen der Ich-Entwicklung weiter – oder bleiben auf einer Stufe stehen. Menschen mit den verschiedensten Werten, unterschiedlicher Bildung und Intelligenz können starke Gemeinsamkeiten haben, wenn sie auf der selben Stufe der Ich-Entwicklung stehen. Die Kenntnis dieses Modells ist häufig ein entscheidendes Puzzle-Stück, um menschliche Beziehungen, Arbeitsaufgaben und die Herausforderungen des Lebens besser zu verstehen und erfolgreicher handeln zu können.

Ich-Entwicklung: Die wichtigsten Stufen

Alle Menschen beginnen in ihrem Leben bei der Stufe 0 und schreiten dann über die kindlichen Stufen 1 und 2 und weiter – bis sie für mehrere Jahre oder sogar ihr restliches Leben auf einer Stufe stehen bleiben. Jeder Schritt zur nächsten Stufe markiert einen qualitiativen Sprung, der einen die Dinge grundsätzlich anders sehen lässt. Sie erreichen eine größere geistige Kapazität und eine höhere Komplexität. Beides versetzt Sie in den Stand, die komplexen Herausforderungen von heute besser meistern zu können.

Befunde belegen unter anderem mehr Erfolg im Management und eine geringere Störung durch psychische Einschränkungen in Abhängigkeit von Ihrer Ich-Entwicklungs-Stufe.

Arbeiten Sie systematisch daran, Ihre Stufe voll zu realisieren oder sich in Richtung der nächsten Stufe zu entwickeln!

Sie werden sehr viele Lösungen finden, die Sie heute noch nicht sehen – denn die „Brille“, die uns jede Stufe aufsetzt, beeinflusst unser Denken, Fühlen und Erleben sowie unseren Aufmerksamkeitsfokus und unsere Beziehungsgestaltung ebenso nachhaltig wie unbewusst.

Im Folgenden ein kurzer Abriss der Stufen. Da jede einzelne äußerst komplex ist und erhebliche Folgen hat, können diese Beschreibungen lediglich eine grobe Andeutung dessen sein, worum es hier geht:

3 – selten bei Erwachsenen. Diese Stufe markiert ein stabiles Ego. Die Suche nach eigenem Wohlsein dominiert, andere sind letztlich Mittel zum Zweck. Man muss sich in einer feindlichen Welt durchsetzen. Vertrauen kann kaum erlebt werden. Was ihnen widerfährt, erleben sie nicht als kausale Folge eigenen Handelns. Persönliche Beziehungen werden schlecht verstanden – es sei denn, es geht um den Machtaspekt. Häufige Zerwürfnisse sind die Folge. Die Personen dieser Stufe zeichnen sich durch eine hohe Wachsamkeit und Reizbarkeit aus. Das Innenleben kann nur mit sehr groben Kategorien beschrieben werden. Auch für äußere Ereignisse gibt es nur holzschnittartige Schubladen wie gut/böse, richtig/falsch. Komplexes Denken ist nicht möglich (ca 5 Prozent der Erwachsenen).

4 – Das Neue: Folgen eigenen Handelns werden erkannt und vertrauensvolle Beziehungen sind möglich. Unser „Ich“ ist allerdings letzlich nicht eigenständig, sondern verwoben mit anderen. So werden wir manchmal durch die Ansprüche anderer aufgerieben und müssen uns anstrengen, nicht zu kurz zu kommen. Reizbar sind wir hier vor allem,  wenn Menschen von Normen abweichen. Sehr schwierig sind Situationen, in denen verschiedene Gruppenzugehörigkeiten Unterschiedliches von uns verlangen. Gleichzeitig verleiht dies Impulse zur Weiterentwicklung. Das Feedback anderer zu verarbeiten, fällt hier sehr schwer. (ca 12 Prozent der Erwachsenen)

5 – die häufigste Stufe bei Erwachsenen. Die Normen der Gemeinschaft spielen immer noch eine große Rolle. Gleichzeitig ist es hier möglich und wichtig, sich davon abzusetzen. Wir sind nun aktiv dabei, unsere eigenen Maßstäbe zu entwickeln. Diese Maßstäbe sind aber häufig noch recht einfach, in einem „Entweder-Oder“ gefangen. Menschen können hier ungeheuer einsatzbereit sein und engagiert arbeiten und effizient sein. Die Frage danach zu stellen, worum es eigentlich geht, unterbleibt häufig. So kann der enorme Einsatz mitunter in die falsche Richtung gehen und der Überblick fehlt. Feedback wird vorzugsweise von Experten akzeptiert. Reizbar in scheinbar unklaren Situationen und bei Abweichungen vom „richtigen“ Weg. Auch dann, wenn Menschen in der vorigen Stufe, im „ich-wir“ feststecken und sich keine eigene Meinung bilden können. Viele Situationen werden besser gelöst, als früher – aber schlechter als auf der folgenden Stufe (ca 38 Prozent der Erwachsenen)

6 Diese Stufe ist so etwas wie die vollständig entwickelte Erwachsenen-Persönlichkeit. Das sogenannte „executive ego“ ist nun meist voll ausgebildet: Eigene Werte und Maßstäbe bestimmen das Handeln. In den Jahren zuvor hatten sich aus vielen einzelnen Bewertungen eigene Werte ausgebildet, die das Leben und Handeln ordnen. Bei er Arbeit geht es jetzt um die Ergebnisse, die am Ende erzielt werden (Effektivitäts- statt Effizienzorientierung: Nicht – „mache ich die Dinge richtig“, sondern „mache ich die richtigen Dinge“?). Dementsprechend steigt die Komplexität, die erfolgreich verarbeitet werden kann. Die Reizbarkeit sinkt weter. Sie ist aber als stufentypische Schwäche vorhanden, wenn die eigenen Werte (scheinbar) angegriffen werden. Schwierigkeit gibt es ferner in Situationen, in denen sich diese eigenen Werte widersprechen oder zu unterschiedlichen Handlungsweisen führen würden (ca 30 Prozent der Erwachsenen).

7 Hier verlassen wir den „konventionellen Bereich“. Unsere Gesellschaft fordert und fördert keine Weiterentwicklung über die vorigen Stufen hinaus. Dennoch gilt auch hier ebenso wie für die weitere Entwicklung: Das Bild der Wirklichkeit wird immer zutreffender, immer größere Komplexität kann erfolgreich verarbeitet werden. Die zuvor absolut gesetzten Werte und Einstellungen, das Bild der eigenen Person, die klare Ordnung werden zunehmend relativiert und situationsadäquat angepasst. Dies ermöglicht es, sehr schwierige und komplexe Situationen zu lösen und praktikable Wege zu finden. Ein „sowohl als auch“-Denken kann sich nun auf die verschiedensten Zusammenhänge beziehen. Reizbarkeit gibt es bei – jederzeit möglichen – Rückfällen in frühere Stufen. Diese „Rückfälle“ sind temporär. Eine stufenspezifische Reizbarkeit gibt es nicht mehr. Die Gefahr der Stufe liegt darin, so umfassend zu relativieren, dass Orientierung und Maßstäbe und klares Urteilen unmöglich werden. Für die Kommunikation mit Menschen früherer Stufen wird es jetzt noch wichtiger, den eigenen und fremden Entwicklungsstand zu kennen und entsprechend zu kommunizieren (ca 10 Prozent der Erwachsenen).

8 – Auflösung der zuweilen auf der vorigen Stufe auftretenden Diffusität, Auflösung in klares Denken im Rahmen einer noch komplexeren Selbstorganisation. Akzeptanz auch widersprüchlicher „Wahrheiten“ und mitunter negativer eigener Eigenschaften und innerer Widersprüche. Situationsadäquates Lösen hochkomplexer Aufgaben. Klare Ordnung der eigenen Handlungskriterien dank höherer Prinzipien, so dass sicher geurteilt und gehandelt werden kann. Der eigene Zeithorizont wächst weiter und dehnt sich bis zum eigenen Lebensende hin aus. Die Konsequenzen eigenen Handelns werden in Form von Interaktionsschleifen berücksichtigt. Häufig ist die Selbstoptimierung wichtig. Opferdenken ist überwunden (all dies bei voller Ausprägung der Stufe, ca 4 Prozent der Erwachsenen).

9/10 – tritt kaum noch auf (insgesamt ca 1-2 Prozent der Erwachsenen). Die eigene Ich-Struktur wird als Grenze erlebt, die eigene Bedeutungsbildung über Sprache kritisch beobachtet. Begreifen des Entstehens von Systemen, Erkennen symbolhafter, komplexester Zusammenhänge, neue Verbindung zu anderen Menschen, Interesse für die Herausbildung von Personen in Interaktionen, ständige Aktualisierung der eigenen Person je nach Situation und GesprächspartnerIn, Konzentration auf den Moment, Achtsamkeit für die gerade entstehende Situation. Zeitperspektive übers eigene Leben hinaus, Bezugssystem Schöpfung / Universum 10 Abkoppeln einschränkender Bewertungen von der Wahrnehmung, dadurch keine einschränkenden Bedeutungszuschreibungen mehr, direkte Wahrnehmung des Flusses der Ereignisse, Selbst-Relativierung im großen Rahmen („Zeuge“).

Auf welcher Stufe leben Sie? Und wo steht vielleicht Ihr Chef, wo Ihre Mitarbeiter?

Mit dem Scoring Ihrer eigenen Stufe als Basis wird es Ihnen gelingen, völlig neue Erkenntnisse zu gewinnen und Sie können sich nach und nach neue Handlungsoptionen erarbeiten. Entwicklungsforscher sprechen davon, dass sich auf jeder Stufe „eine neue Welt“ erschließt. Sie werden zum Beispiel begreifen, warum Sie mit bestimmten Menschen „auf einer Wellenlänge“ sind, mit anderen nicht. Sie werden typische Konflikte Ihres Lebens endlich einordnen können. Sie werden einschätzen können, wem Sie sich verständlich machen können und wem nicht – Verstehen hängt nur zum Teil von Intelligenz ab. Und vieles mehr!

Was Ihnen heute noch Probleme macht, wird so in einigen Jahren möglicherweise überwunden sein und Sie erreichen eine neue Stufe in Ihrem Leben – beruflich wie privat.

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Konkret: Start der Zusammenarbeit über das Scoring Ihrer Stufe. (Die von der Scoring-Stelle erhobenen Kosten von 440 € brutto für das aufwendige Verfahren gebe ich ohne Aufschlag an Sie weiter. Sie erhalten eine 24-seitige Auswertung). Sie wissen, wo Sie stehen, was die nächsten Schritte sein können. Eine selbstgesteuerte, systematische Persönlichkeitsentwicklung wird dadurch möglich, die sich auf Arbeit wie Privatleben positiv auswirken wird. In welchem Tempo Sie es angehen, hängt von Ihnen ab. Wichtig ist es, durch das Scoring den Grundstein zu legen. So kann sofort eine zutreffende Lebensorientierung gewonnen werden. Konkrete Probleme werden aber mittelfristig angegangen!

Nach dem Scoring folgt ein erstes Treffen zum Besprechen der Ergebnisse. Aufgrund der Komplexität des Modells ist dieses Treffen notwendig, um das Modell und das Scoring zu verstehen und individuell anzupassen. Um die systematische Entwicklung zu starten, sind 1-2 Treffen in den nächsten Wochen danach sinnvoll („deep dive“-Methode). Danach helfen Treffen alle paar Wochen oder Monate. Unabhängig davon ist das Arbeiten an Ihren Themen mit etablierten Coaching- und Beratungsmethoden, aber vor dem Hintergrund des Ich-Entwicklungsmodells sinnvoll und möglich (Für die persönliche Zusammenarbeit gilt grundsätzlich ein Ihnen individuell angebotener Stundensatz, der sozial gestaffelt zwischen 120 € und 180 € brutto variiert. Ihr Investment ist üblicherweise steuerlich absetzbar).