Porträt Christoph Burger
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Ich-Entwicklung

Das Modell der Ich-Entwicklung war schon in seiner Geburtsstunde etwas Besonderes. Während in vielen anderen psychologischen Modellen der Gedanke eines Forschers oder einer Forscherin den Ausgangspunkt bilden und sich die Wissenschaft darum bemüht, diese Hypothesen empirisch zu belegen, war es hier genau anders herum. Die Daten waren zuerst da! Das Modell entwickelte sich im Bemühen darum, die rätselhaften Daten zu erklären.

Nach fünfzig Jahren Forschung zur Ich-Entwicklung handelt es sich hierbei heute um die wohl einzige Möglichkeit, seine Persönlichkeit aufgrund wissenschaftlicher Befunde einzustufen und systematisch weiter zu entwickeln.

Alle Menschen beginnen in ihrem Leben bei der Stufe 0 und schreiten dann voran über die kindlichen Stufen 1 und 2 und weiter – bis sie für mehrere Jahre oder sogar ihr restliches Leben auf einer Stufe stehen bleiben. Jeder Schritt zur nächsten Stufe markiert einen qualitiativen Sprung, der einen die Dinge grundsätzlich anders sehen lässt. Sie erreichen eine größere geistige Kapazität und eine höhere Komplexität. Beides versetzt Sie in den Stand, die komplexen Herausforderungen von heute besser meistern zu können.

Befunde belegen unter anderem mehr Erfolg im Management und eine geringere Störung durch psychische Einschränkungen, je später die Stufe ist.

Arbeiten Sie systematisch daran, Ihre Stufe voll zu realisieren oder sich in Richtung der nächsten Stufe zu entwickeln!

Sie werden sehr viele Lösungen finden, die Sie heute noch nicht sehen – denn die „Brille“, die uns jede Stufe aufsetzt, beeinflusst unser Denken, Fühlen, Erleben sowie unseren Aufmerksamkeitsfokus und unsere Beziehungsgestaltung ebenso nachhaltig wie unbewusst.

Im Folgenden ein kurzer Abriss der Stufen. Da jede einzelne äußerst komplex ist und erhebliche Folgen hat, können diese Beschreibungen lediglich eine grobe Andeutung dessen bedeuten, worum es hier geht:

3 – selten bei Erwachsenen, ein stabiles Ego, die Suche nach eigenem Wohlsein dominiert, andere sind letztlich Mittel zum Zweck.

4 – Wir sind soziale Menschen, die sich gut anpassen können. Die Schwäche: Auf dieser Stufe übertreiben wir das „wir“. Unser „Ich“ ist letzlich nicht eigenständig, sondern verwoben mit anderen. So werden wir manchmal durch die Ansprüche anderer aufgerieben und müssen uns anstrengen, nicht zu kurz zu kommen. Reizbar vor allem in diesen hier schwierigen Situationen und wenn Menschen von Normen abweichen. Das Feedback anderer zu verarbeiten, fällt hier sehr schwer. (ca 12 Prozent der Erwachsenen)

5 – die häufigste Stufe bei Erwachsenen. Die Ansprüche der anderen spielen immer noch eine größere Rolle, aber nicht nur. Wir sind nun aktiv dabei, unsere eigenen Maßstäbe – in deutlicher Abhebung von anderen Menschen – zu entwickeln. Orientierung an Effizienz, häufig an richtig / falsch. Feedback wird vorzugsweise von Experten akzeptiert. Reizbar in scheinbar unklaren Situationen, bei Abweichungen vom „richtigen“ Weg. Viele Situationen werden besser gelöst, als früher – aber schlechter als auf der folgenden Stufe (ca 38 Prozent der Erwachsenen)

6 – die voll entwickelte Erwachsenen-Persönlichkeit. Das sogenannte „executive ego“ ist nun voll ausgebildet: Eigene Werte und Maßstäbe bestimmen das – meist souveräne – Handeln. Orientierung an Ergebnissen. Reizbarkeit noch weniger als früher. Sie ist als stufentypische Schwäche aber vorhanden, wenn die eigenen Werte (scheinbar) angegriffen werden. Schwierigkeit gibt es ferner in Situationen, in denen sich diese eigenen Werte widersprechen oder zu unterschiedlichen Handlungsweisen führen würden (ca 30 Prozent der Erwachsenen).

7 – die zuvor absolut gesetzten Werte werden relativiert. Schwierige Situationen können jetzt noch besser aufgelöst werden, Kompromisse gefunden werden. Reizbarkeit bei – jederzeit möglichen – Rückfällen in frühere Stufen, aber nur zeitweise, nicht mehr stufenspezifisch. Gefahr: Relativierung ohne Halt. (ca 10 Prozent der Erwachsenen)

8 – Auflösung der zuweilen auf der vorigen Stufe auftretenden Diffusität, Auflösung in klares Denken im Rahmen einer noch komplexeren Selbstorganisation. Akzeptanz auch widersprüchlicher „Wahrheiten“ und mitunter negativer eigener Eigenschaften und innerer Widersprüche. Klare Ordnung der eigenen Handlungskriterien dank höherer Prinzipien, so dass auch in komplexen Situationen meist sicher geurteilt und gehandelt werden kann (ca 4 Prozent der Erwachsenen)

9/10 – tritt kaum noch auf (insgesamt ca 2 Prozent der Erwachsenen). Durchbrechen und Auflösen der Ich-Struktur, Begreifen des Entstehens von Systemen, Erkennen symbolhafter, komplexester Zusammenhänge, 10 Abkoppeln einschränkender Bewertungen („Zeuge“).

Auf welcher Stufe leben Sie? Und wo steht vielleicht Ihr Chef, wo Ihre Mitarbeiter?

Mit dem Scoring Ihrer eigenen Stufe als Basis wird es Ihnen gelingen, völlig neue Erkenntnisse zu gewinnen und sich nach und nach neue Handlungsoptionen zu erarbeiten. Sie werden zum Beispiel begreifen, warum Sie mit bestimmten Menschen „auf einer Wellenlänge“ sind, mit anderen nicht. Sie werden typische Konflikte Ihres Lebens endlich einordnen können. Sie werden einschätzen können, wem Sie sich verständlich machen können und wem nicht – Verstehen hängt nur zum Teil von Intelligenz ab. Und vieles mehr!

Was Ihnen heute noch Probleme macht, wird so in einigen Jahren möglicherweise überwunden sein und Sie erreichen eine neue Stufe in Ihrem Leben – beruflich wie privat.

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Konkret: Start der Zusammenarbeit über das Scoring Ihrer Stufe. (Die von der Scoring-Stelle erhobenen Kosten von 440 € brutto für das aufwendige Verfahren gebe ich ohne Aufschlag an Sie weiter. Sie erhalten eine 24-seitige Auswertung). Treffen zum Besprechen der Ergebnisse. Danach Treffen alle paar Wochen: Arbeiten an Ihren Themen mit etablierten Coaching- und Beratungsmethoden, aber vor dem Hintergrund des Ich-Entwicklungsmodells (Abrechnung zum Ihnen individuell angebotenen Stundensatz, der sozial gestaffelt zwischen 120 € und 180 € brutto variiert. Ihr Investment ist üblicherweise steuerlich absetzbar).