Porträt Christoph Burger
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Ich-Entwicklung

Der Kern jeder menschlichen Informationsverarbeitung ist es, dass wir den Dingen Bedeutung verleihen. Die Art und Weise, wie wir das tun, ermöglicht die Antwort auf die Fragen: Wer bin ich? Wie verstehe ich mich selbst? Wie sehe ich die anderen? Diese spezielle Sicht der Dinge, Ihre ganz persönliche Perspektive, beeinflusst, wie Sie eine Situation begreifen und wie Sie handeln. Was nun, wenn man diesen innersten Kern Ihrer Persönlichkeit messen könnte? Und wenn man diese Messung als Ausgangspunkt nehmen könnte, um Ihre Persönlichkeit systematisch weiter zu entwickeln?

Nach fünfzig Jahren Forschung zur Ich-Entwicklung steht ein wissenschaftlich fundiertes und praxiserprobtes Werkzeug für Ihre persönliche Weiterentwicklung bereit.

Menschen unterscheiden sich in ihrer Intelligenz und Kreativität. Darin, woran sie glauben. Dadurch, was sie erlebt haben. In welcher sozialen Schicht sie leben und welchen Lebensstatus sie haben. All diese Merkmale bestimmen offensichtlich die Persönlichkeit. Die Ich-Entwicklung ist davon unabhängig, komplex, global. Alle Menschen entwickeln sich in den Stufen der Ich-Entwicklung weiter – oder bleiben auf einer Stufe stehen. Menschen mit den verschiedensten Werten, unterschiedlicher Bildung und Intelligenz können starke Gemeinsamkeiten haben, wenn sie auf der selben Stufe der Ich-Entwicklung stehen. Die Kenntnis dieses Stufenmodells ist häufig ein entscheidendes Puzzle-Stück, um menschliche Beziehungen, Arbeitsaufgaben und die Herausforderungen des Lebens besser zu verstehen und erfolgreicher handeln zu können.

Ich-Entwicklung: Die wichtigsten Stufen

Alle Menschen beginnen in ihrem Leben bei der Stufe 0 und schreiten dann voran über die kindlichen Stufen 1 und 2 und weiter – bis sie für mehrere Jahre oder sogar ihr restliches Leben auf einer Stufe stehen bleiben. Jeder Schritt zur nächsten Stufe markiert einen qualitiativen Sprung, der einen die Dinge grundsätzlich anders sehen lässt. Sie erreichen eine größere geistige Kapazität und eine höhere Komplexität. Beides versetzt Sie in den Stand, die komplexen Herausforderungen von heute besser meistern zu können.

Befunde belegen unter anderem mehr Erfolg im Management und eine geringere Störung durch psychische Einschränkungen, je später die Stufe ist.

Arbeiten Sie systematisch daran, Ihre Stufe voll zu realisieren oder sich in Richtung der nächsten Stufe zu entwickeln!

Sie werden sehr viele Lösungen finden, die Sie heute noch nicht sehen – denn die „Brille“, die uns jede Stufe aufsetzt, beeinflusst unser Denken, Fühlen und Erleben sowie unseren Aufmerksamkeitsfokus und unsere Beziehungsgestaltung ebenso nachhaltig wie unbewusst.

Im Folgenden ein kurzer Abriss der Stufen. Da jede einzelne äußerst komplex ist und erhebliche Folgen hat, können diese Beschreibungen lediglich eine grobe Andeutung dessen sein, worum es hier geht:

3 – selten bei Erwachsenen, ein stabiles Ego, die Suche nach eigenem Wohlsein dominiert, andere sind letztlich Mittel zum Zweck. Man muss sich in einer feindlichen Welt durchsetzen.

4 – Wir sind soziale Menschen, die sich gut anpassen können. Die Schwäche: Auf dieser Stufe übertreiben wir das „wir“. Unser „Ich“ ist letzlich nicht eigenständig, sondern verwoben mit anderen. So werden wir manchmal durch die Ansprüche anderer aufgerieben und müssen uns anstrengen, nicht zu kurz zu kommen. Reizbar vor allem in diesen hier schwierigen Situationen und wenn Menschen von Normen abweichen. Das Feedback anderer zu verarbeiten, fällt hier sehr schwer. (ca 12 Prozent der Erwachsenen)

5 – die häufigste Stufe bei Erwachsenen. Die Ansprüche der anderen spielen immer noch eine größere Rolle, aber nicht nur. Wir sind nun aktiv dabei, unsere eigenen Maßstäbe – in deutlicher Abhebung von anderen Menschen – zu entwickeln. Orientierung an Effizienz, häufig an richtig / falsch. Feedback wird vorzugsweise von Experten akzeptiert. Reizbar in scheinbar unklaren Situationen, bei Abweichungen vom „richtigen“ Weg. Viele Situationen werden besser gelöst, als früher – aber schlechter als auf der folgenden Stufe (ca 38 Prozent der Erwachsenen)

6 – die voll entwickelte Erwachsenen-Persönlichkeit. Das sogenannte „executive ego“ ist nun voll ausgebildet: Eigene Werte und Maßstäbe bestimmen das – meist souveräne – Handeln. Orientierung an Ergebnissen (Effektivitäts- statt Effizienzorientierung: Nicht – „mache ich die Dinge richtig“, sondern „mache ich die richtigen Dinge“?). Reizbarkeit noch weniger als früher. Sie ist als stufentypische Schwäche aber vorhanden, wenn die eigenen Werte (scheinbar) angegriffen werden. Schwierigkeit gibt es ferner in Situationen, in denen sich diese eigenen Werte widersprechen oder zu unterschiedlichen Handlungsweisen führen würden (ca 30 Prozent der Erwachsenen).

7 – die zuvor absolut gesetzten Werte und Einstellungen, das Bild der eigenen Person, die klare Ordnung werden zunehmend relativiert und situationsadäquat angepasst. Dies ermöglicht es, sehr schwierige und komplexe Situationen zu lösen und praktikable Wege zu finden. Reizbarkeit gibt es bei – jederzeit möglichen – Rückfällen in frühere Stufen, aber nur zeitweise, nicht mehr stufenspezifisch. Die Gefahr der Stufe liegt darin, so umfassend zu relativieren, dass Orientierung und Maßstäbe bedroht sind (ca 10 Prozent der Erwachsenen).

8 – Auflösung der zuweilen auf der vorigen Stufe auftretenden Diffusität, Auflösung in klares Denken im Rahmen einer noch komplexeren Selbstorganisation. Akzeptanz auch widersprüchlicher „Wahrheiten“ und mitunter negativer eigener Eigenschaften und innerer Widersprüche. Situationsadäquates Lösen hochkomplexer Aufgaben. Klare Ordnung der eigenen Handlungskriterien dank höherer Prinzipien, so dass sicher geurteilt und gehandelt werden kann (ca 4 Prozent der Erwachsenen)

9/10 – tritt kaum noch auf (insgesamt ca 2 Prozent der Erwachsenen). Durchbrechen und Auflösen der Ich-Struktur, Begreifen des Entstehens von Systemen, Erkennen symbolhafter, komplexester Zusammenhänge, 10 Abkoppeln einschränkender Bewertungen von der Wahrnehmung, dadurch keine einschränkenden Bedeutungszuschreibungen mehr, direkte Wahrnehmung des Flusses der Ereignisse, Selbst-Relativierung im großen Rahmen („Zeuge“).

Auf welcher Stufe leben Sie? Und wo steht vielleicht Ihr Chef, wo Ihre Mitarbeiter?

Mit dem Scoring Ihrer eigenen Stufe als Basis wird es Ihnen gelingen, völlig neue Erkenntnisse zu gewinnen und sich nach und nach neue Handlungsoptionen zu erarbeiten. Entwicklungsforscher sprechen davon, dass sich auf jeder Stufe „eine neue Welt“ erschließt. Sie werden zum Beispiel begreifen, warum Sie mit bestimmten Menschen „auf einer Wellenlänge“ sind, mit anderen nicht. Sie werden typische Konflikte Ihres Lebens endlich einordnen können. Sie werden einschätzen können, wem Sie sich verständlich machen können und wem nicht – Verstehen hängt nur zum Teil von Intelligenz ab. Und vieles mehr!

Was Ihnen heute noch Probleme macht, wird so in einigen Jahren möglicherweise überwunden sein und Sie erreichen eine neue Stufe in Ihrem Leben – beruflich wie privat.

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Konkret: Start der Zusammenarbeit über das Scoring Ihrer Stufe. (Die von der Scoring-Stelle erhobenen Kosten von 440 € brutto für das aufwendige Verfahren gebe ich ohne Aufschlag an Sie weiter. Sie erhalten eine 24-seitige Auswertung). Treffen zum Besprechen der Ergebnisse. Danach sind Treffen alle paar Wochen möglich bzw. sinnvoll. Arbeiten an Ihren Themen mit etablierten Coaching- und Beratungsmethoden, aber vor dem Hintergrund des Ich-Entwicklungsmodells (Abrechnung zum Ihnen individuell angebotenen Stundensatz, der sozial gestaffelt zwischen 120 € und 180 € brutto variiert. Ihr Investment ist üblicherweise steuerlich absetzbar). Das heißt: Sie können spezifische Fragestellungen genauso bearbeiten, wie allgemein die eigene Weiterentwicklung betreiben.